Rezession, Mietnomaden und Hasenohren – der Finanzblogroll Schulterblick KW 35/2020

Was war letzte Woche so los abseits der im Finanzblogroll gelisteten Blogs? Das erfährst du im Finanzblogroll Schulterblick für KW 35/2020. Diesmal unter anderem über Mietnomaden, Minimalismus, die aktuelle Rezession und Hasenohren.

Viel Spaß beim Lesen!

RezessionDie Geschichte über eine Mieterin, die mit Eiern wirft, Waschmaschinenschläuche zerschneidet und Teller in den Innenhof wirft. Polizei und Justiz schauen tatenlos zu. Am Ende folgt glücklicherweise der Auszug – begleitet von einem fliegenden Geschirrschrank, kunstvoll deponierten Müllbergen und einem mit Silikon verklebten Türschloss. Gegen die Verrücktheit der Menschen ist eben nichts auszurichten. Was bleibt für den Privatinvestor? Die alte Weisheit: Diversifikation ist Trumpf! >>> Wenn Steine Dich zum Weinen bringen

RezessionDeutschland auf dem Weg in die Staatswirtschaft? Dieser Meinung ist zumindest Norbert Bertholdvon der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Corona-Virus erzeuge in der Wirtschaft eine angebotsseitige Schockstarre. In einem funktionierenden System, müsse dies zu einer kostengünstigen Produktion führen. Die Politik setze allerdings darauf, die Angebotsseite dürftig zu reparieren, um kurz- bis mittelfristige Seiteneffekte – vor allem eine steigende Arbeitslosenquote – zu verhindern. Norbert Bertholdvon fordert: Weniger Staat, mehr Innovationen >>> Corona-Schock, Wumms-Ökonomie und Zombie-Wirtschaft

Rezession“Mr. Market” meldet sich zurück aus den Sommerferien. Er resümiert den außerordentlich guten Börsenmonat August und wagt auf einen Ausblick auf die letzten vier Monate des Jahres 2020. Bezüglich der aktuellen Marktlage zweifelt er wiederholt die “Bewertungsfrage” an, nach der die Kurse derzeit angeblich überbewertet seien. Sinnvoller wäre eine taktische Herangehensweise, nach derer etwas Vorsicht aufgrund einer zu erwartenden Konsolidierung nicht verkehrt wäre. Langfristig könnten die Liquiditätsströme und das historisch einmalige Vorgehen der Notenbanken zu weiterhin stark steigenden Kursen führen, die sich irgendwann entladen müssten (“Katastrophen-Hausse”). Wir werden sehen. >>> Gnadenlos

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MinimalistischIst minimalistisches Leben eigentlich schon Mainstream? Oder gilt das nur für den Kiez im Prenzlauer Berg? Auf jeden Fall kann es nicht schaden, einige Dinge zu hinterfragen und somit Ressourcen zu schonen. Letztendlich lohnt sich ein minimalistischer Lebensstil ja auch finanziell. Leitungswasser statt Volvic, selbstgemachte Knifte statt “Aktivbrötchen” To-Go vom Bäcker oder per Bene statt mit dem Auto. Glück entsteht durch die kleinen Dinge im Leben, nicht durch den Schw***vergleich mit dem Nachbarn (ob Google trotzdem meine Seite sperrt?) >>> Minimalistisch leben: Mit diesen 14 Tipps gelingt es dir (2020)

HomeofficeDie Corona-Pandemie und der folgende Lockdown führten zu einem ungeahnten Run ins Homeoffice. Und zumindest in bestimmten Branchen scheint ein Ende noch nicht in Sicht. Bei der weltgrößten Marketing- und PR-Agentur WPP sind nur 300 der 10.000 britischen Angestellten wieder zurück im Büro. An den deutschen Standorten sind es bereits 17 Prozent. Woran liegt das? An der schlechten englischen Kantine? Vielmehr scheint bei den Briten die Angst vor einer zweiten Corona-Welle eine Rolle zu spielen. Aber auch lange Pendelzeiten seien ein Grund. Zweiteres spricht dafür, dass das Homeoffice das neue Office werden könnte. Außergewöhnlich wäre dann die Fahrt ins “External-Office”. Oder so… >>> Lieber Homeoffice – Die Briten weigern sich, zurück ins Büro zu gehen

RezessionWann ist die Rezession vorbei? Ist die Rezession schon vorbei? Was sind die Risiken für die Zukunft? Fragen, die sich Karsten von earlyretirementnow stellt und zu beantworten versucht. Am Ende steht ein Mix aus Optimismus und Vorsicht. Vermutlich die Beste Strategie in der aktuellen Situation. Wir sollten unsere Zuversicht behalten, aber uns mental und finanziell auf eine längere Rezession mit entsprechenden Folgen vorbereiten. Trotzdem: Et hätt noch immer jot jejange >>> The Shortest Recession Ever? My Thoughts on the State of the Economy

Alle neuen Beiträge der im Finanzblogroll gelisteten Blogs findest du auf der Startseite.

familiengeführte UnternehmenDie Theorie besagt, dass familiengeführte Unternehmen langfristig erfolgreicher sind als der Durchschnitt aller Unternehmen. Demnach stellt die Eigentümerstruktur sicher, dass solche Unternehmen oft längerfristiger denken als andere Unternehmen. Sie agieren auf dem Markt vorsichtiger und arbeiten häufiger mit höheren Eigenkapitalquoten. Zudem erzielen sie häufig höhere Gewinne als große Unternehmen. Es gibt also gute Gründe in Familienunternehmen zu investieren. Allerdings sollte dies natürlich nicht das einzige Kriterium bei der Aktienauswahl sein. >>> Why I Like Family-Owned Companies And How I Use The “Family-Owned” Criteria

Hasenohren“Letztendlich ist alles was zählt, dass du findest, was für dich funktioniert. Nicht was für deine Nachbarn funktioniert, nicht was für deine Kollegen funktioniert und nicht was für deine Altersgenossen funktioniert. Was funktioniert für Sie! Das Leben liegt im Auge des Betrachters.” Denn manchmal gibt dir die Welt “Schleife, Sturzflug, ziehen” wenn du eigentlich “Hasenohren” brauchst. >>> In the Eye of the Beholder

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